Einmal nachts allein im Kaufhaus und freie Auswahl in allen Abteilungen. Für zwei junge Paare geht dieser Kindheitstraum in Erfüllung. In einem Berliner Nobelkaufhaus in der Friedrichstraße dürfen die beiden Kaufrausch-Teams nach Herzenslust eine Nacht lang in die Auslagen greifen: von Designermode, Taschen und Schuhen, Schmuck und Uhren bis zu sündhaft teuren Düften und Kosmetika. Alles, was das Herz begehrt in dieser Nacht heißt es: einfach nur zugreifen! Bis zu einem Gesamtbudget von 5.000 Euro. Einen Haken hat die Sache allerdings. Die Artikel sollten nicht nur nach modischen, sondern auch nach taktischen Kriterien ausgesucht und die Preise im Kopf addiert werden. Denn nur das Team, das der 5.000 Euro-Marke bei ihrem Raubzug am nächsten kommt, darf den Ein-kauf auch tatsächlich behalten. Was als lustiger nächtlicher Einkaufsbummel beginnt, wird so im Laufe der Nacht zum spannenden Shopping-Duell mit wachsenden Einkaufstüten und rau-chenden Köpfen. Artikel im Wert von 5.000 Euro über Stunden zu sammeln und im Kopf zu berechnen, ist schwieriger als man denkt. Vor allem, wenn nachts im Kaufhaus auch noch weitere Schikanen lauern. Beim Mitternachtssnack in der Epicerie, dem Feinschmeckermarkt des Kaufhauses, müssen in nur 15 Minuten Waren im Wert von 25 Euro an Ort und Stelle vertilgt werden. Mit zwei Fläschchen warmem Champagner und teurer französischer Schokolade ist diese Summe schnell „vergessen doch Nebenwirkungen wie leichte Gleichgewichtsprobleme und plötzlich …
ugendliche Jugendliche Junge Menschen, die wegen einer Behinderung kaum Chancen auf einen betrieblichen Ausbildungsplatz haben, sind auf die Leistungen eines Berufsbildungswerkes angewiesen. An VAmB nehmen Jugendliche teil, die an einem der 35 beteiligten Berufsbildungswerke eine Ausbildung in den Berufsbereichen Handel, Gastronomie, Logistik, Garten- und Landschaftsbau sowie Hauswirtschaft absolvieren. Etwa 40% dieser Jugendlichen erlernen einen der anerkannten Ausbildungsberufe Verkäufer/in, Koch/Köchin, Fachkraft im Gastgewerbe, Fachlagerist/in, Hauswirtschaftler/in, Gärtner/in im Garten- und Landschaftsbau, im Zierpflanzenbau und Friedhofsgärtner/in. Die anderen 60% der Jugendlichen in VAmB werden aufgrund der Art und Schwere ihrer Behinderung in so genannten Teilberufen (nach §48 BBiG/§42b HWO) ausgebildet: Verkaufshelfer/in, Beikoch/Beiköchin, Hauswirtschaftshelfer/in, Hauswirtschaftstechnische Helfer/in, Werker/in im Garten- und Landschaftsbau, Werker/in im Zierpflanzenbau. Sie alle gelten als benachteiligt, weil sie Lernbehinderungen, Sinnesbehinderungen oder psychiatrische Auffälligkeiten aufweisen. Trotz ihrer Behinderungen sind sie zuverlässig und motiviert. Sie freuen sich auf die Betriebspraxis in einem Unternehmen, um dort ihre Stärken unter Beweis zu stellen. Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung der Behinderungsarten auf Teilnehmer der 3. Staffel, die vom Sommer 2006 bis Frühjahr 2007 ihre Ausbildung im Verkaufsbereich bei der METRO Group und Edeka … Video Bewertung: 0 / 5